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Ornament Birke

Birke
Gattung: Birkengewächse (Betulaceae), englisch birch tree
Allgemeine Beschreibung: Sommergrüne einhäusige Bäume oder Sträucher
Größe: Hängebirke 8-30 m hoch,
Alter: bis 160 Jahre alt
Vermehrung: Durch Windbestäubung
Blüten:













Birkenblüte
Die männlichen Blüten – Birkenkätzchen - sind hängend,
die weiblichen aufgerichtet auf einer Pflanze.
Die kleinen, geflügelten Samen befinden sich zwischen den Hochblättern im Fruchtstand.
Blätter:







Die wechselständigen Blätter sind 4 bis 7 cm lang und rautenförmig, mit lang ausgezogener Spitze. Ihr Rand ist doppelt gesägt. Im Herbst sind sie gelb bis gelborange.
Vorkommen:














Die Birken gedeihen sowohl auf trockenen, wie auch auf nassen Böden, in Heidegebieten, auf Dünen und im Moor.

Die Hängebirke ist in Mitteleuropa die wichtigste Pionier-Baumart, die als erste Brach- und Kahlflächen besiedelt.
Hauptvorkommen ist in den Nadelmischwäldern Sibiriens und Skandinaviens und auf nährstoffarmen, trockenen Sandböden, gemeinsam mit Kiefern und Eichen.
Die Hängebirke kommt in ganz Europa, in Nordamerika und Asien vor. In den Südalpen wächst sie bis in 1.900 m Höhe

Die Hängebirke hat eine aggressive Technik entwickelt, um sich in der Konkurrenz um das Sonnenlicht gegen andere Bäume durchzusetzen: Die durch den Korkwarzenbesatz wie Schleifpapier wirkenden schlaff hängenden Zweiglein schleifen bei Windeinwirkung stetig regelrechte Schneisen in die Baumkronen dicht benachbarter Bäume anderer Arten.
Ökologie:




Viele Vogelarten sind auf Birken angewiesen. Birkenzeisig und Birkhuhn brauchen Knospen und Samen der Birken als Winternahrung. Der Baum selbst ist Lebensraum für zahlreiche Pilze, Flechten und Moose, sowie für Insekten und Säugetiere. Fast 100 Schmetterlingsarten siedeln auf Birken.
Europäische Arten: Sandbirke, Moor-Birke, Zwerg-Birke, Strauch-Birke
Birkenholz:







Das Holz der Sand- und Moorbirke ist eine Splintholzart , ohne Farbkern, gleichmäßig gelblichweiß, rötlichweiß oder hellbraun mit fleckenartigen Lichteffekten. Die teuerste Holzart ist die karelische Maserbirke. Das Birkenholz wird für den Möbel- und Innenausbau verwendet. Aus ihm werden Span-, Sperrholz- und Faserplatten und Zellstoff hergestellt. Es wird auch genutzt in der Wagnerei, Tischlerei, für Leitern, Fassreifen, Furniere, Messergriffe, sowie als gutes Brennholz.
Rinde:
Birkenrinde
Die Rinde – „Birkenleder“ – wird für Spanschachteln verarbeitet, auch für Rucksäcke, Vorratsbehälter (wegen der antiseptischen Wirkung, vor allem in Sibirien). Die Ureinwohner Nordamerikas, Sibiriens, Nordeuropas und Skandinaviens fertigten aus der Rinde Kanus, Boote, Dächer, Wigwams und Jurten, Dachschindeln für Häuser, Schuhe und sogar Schreibpapier.
Die Mi’kmaq-Indianern in Kanada verwenden die Birkenrinde als Totenkleid bei der Bestattung.
Der obere Teil der Rinde wird zur Herstellung von Birkenteer verwendet und für Birkenöl. Der untere Teil ist essbar und kann wie Spaghetti zubereitet werden.

 
Birkenreisig:




Die Äste und Zweige der Birke – Birkenreisig – werden für Besen, den Deich- und Wasserbau, und für finnische und russische Saunen zum Abschlagen des Körpers verwendet.
Die Blätter werden als Heilmittel verwendet und der Saft aus den Stämmen als Getränk oder Kosmetika
Bedeutung International:
Die Birke ist das Wahrzeichen Estlands. In Russland, Finnland und Polen gilt der Baum als nationales Symbol, vergleichbar mit der „deutschen Eiche“.



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