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Ornament Esche

Eschenbaum
Gattung: Esche, lateinisch Fraxinus, Familie Ölbaumgewächse (englisch ash).
Allgemeine Beschreibung:
Sommergrüne Bäume. Die Äste stehen rechtwinkelig zum Stamm, die Zweige zeigen senkrecht nach oben. Die Esche bildet ein kräftiges Senkwurzelsystem.
Größe/Alter:
Die Esche wird bis zu 40 m hoch, und kann ein Alter von über 250-300 Jahren erreichen. Nach 100 Jahren ist sie ca. 30 m hoch
Vermehrung:
Durch Windbestäubung (Fraxinus excelsior) oder Insektenbestäubung (Fraxinus Ornus).
Blüten/
Knopsen:









Eschenblüte Die kurzen Knospen sind mit dichten schwarzen und filzigen Haaren besetzt, als Frostschutz. Blütenknospen sind kugeliger und stumpfer als andere Knospen.
Die Esche blüht nach 20-35 Jahren. Sie ist zwittrig, wobei ein Geschlecht reduziert sein kann. Die Blüten haben einen grünlichen Fruchtknoten und 2 Stabblätter. Die Staubbeutel stehen auf kurzen Staubfäden und sind zunächst purpurrot. Aus den Blütenständen werden Rispen gebildet.
Blätter:









Eschenblatt Die Blätter stehen kreuzweise gegenständig, nur selten bilden sich dreizählige Blattquirle. Sie werden bis zu 40 cm lang und sind 9-15-zählig gefiedert. Die einzelnen Fiederblättchen sind 4-10 cm lang, spitz und scharf gesägt. Die Blätter fallen häufig noch grün vom Baum.
Im Altertum und Mittelalter war das Eschenlaub ein wichtiger Lieferant für Tierfutter.
Früchte:











Eschen bilden einsamige, geflügelte Nussfrüchte mit 2-3,5 cm Länge,
sie sind glänzend braun und schwach gedreht. Die Nuss selbst ist 8-15 mm lang und 2-3 mm breit, an der Basis rundlich und oben gewölbt. Die Früchte werden von Oktober bis November reif und fallen während des ganzen Winters ab. Sie sind Schraubenflieger und erreichen dabei Entfernungen von 60 – 125 Metern. Die Samen reifen etwa 2 Winter, bevor sie austreiben, können aber bis 6 Jahre keimfähig im Boden verbleiben.
Rinde:
Aus der Rinde der Manna-Esche gewinnt man den Manna-Saft, der als Medikament verwendet wird.
Vorkommen:

















Es gibt ca. 65 Arten von Eschen in Europa, Asien und Kaukasus.
Europäische Sorten sind: Fraxinus excelsior (die gemeine, gewöhnliche oder hohe Esche) und Fraximus Ornus (die Manna-Esche)
Eschen findet man als Nutzbaum in Mischwäldern, als Alleebaum, Parkbaum, als Windschutz, für Böschungen, und als Solitärbaum in Gärten
Die gemeine Esche existiert bereits seit der Kreidezeit, wurde während der letzten Eiszeit nach Südwesteuropa zurückgedrängt und kehrte ca. 6000-7000 v C wieder nach Mitteleuropa zurück. Sie bildete riesige Wälder, bis sie von der Buche verdrängt wurde. In der Antike wurde sie systematisch gerodet, um Ackerland zu gewinnen. Als Futterpflanze und Holzlieferant wird sie aber weiter in Hecken und kleinen Wäldern erhalten. Sie wächst bis 1800 m Höhe (Kaukasus)
Die Esche gedeiht auf mineralischen, feuchten Böden und hellen Lagen, aber auch an Kalksteinböden, ist winterhart und sehr anpassungsfähig.
Ökologie:




Die Esche wächst in Mischwäldern mit Erle, Ulme, Stieleiche, Zitterpappel, Hängebirke und Hasel, in Feuchtgebieten mit der Schwarzerle, in Südeuropa mit dem Feldahorn, sowie in Kalk-Buchenwäldern.
Seit 1990 ist in ganz Europa ein vermehrtes Eschensterben, verursacht durch einen Schlauchpilz, zu beobachten
Europäische Arten: Weiß-, Schwarz-, Grau- und Zitterpappel
 
Eschenholz:










Die Borke junger Bäume ist grünlich bis glänzend grau mit wenigen Korkporen. Nach etwa 15-40 Jahren setzt die Verkorkung ein. Die Esche ist ein Kernholzbaum, mit einem hellgelblichen, schönen Holz. Eschen auf trockenen Böden bilden im Alter einen olivenbaumartigen Kern, dann spricht man von „Oliveneschen“
Das Eschenholz ist ein Edellaubholz mit hoher Qualität – fest und elastisch - und wird sowohl als Massivholz als auch für Furniere verwendet für Möbel, Sitzmöbel, Wand- und Deckenverkleidungen, Parkette, Sport und Turngeräte, Werkzeugstiele und Schlitten, Deichseln Felgen, für Musikinstrumente und im Fahrzeug- und Waggonbau, sowie für Dreschmaschinen und Webstühle.
Mythologische
Bedeutung:

Die Esche hatte in allen nordischen Kulturen eine hohe Bedeutung als der mystische „Weltenbaum Yggdrasil“, wobei aber nicht sicher ist, ob dieser biologisch eher eine Esche oder eine Eibe war.



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