Logo Kovarik Banner
Home    Coaching    Bäume    Seminare    Kalender    Infos    Kontakt    Über mich    Partner

Ornament Kiefer

Gattung:

Die Kiefer oder Föhre gehört zu den Koniferen, Familie Kieferngewächse, lateinisch Pinus (englisch pine oder fir). Unterarten sind Pinie und Strobe.
Allgemeine Beschreibung:
Kiefern / Föhren sind immergrüne Nadelholzgewächse, die meisten Arten als Bäume, einige auch als Sträucher.
Größe/Alter:

Die Kiefer wird bis zu 50 m hoch, und kann sehr alt werden. Die Zirbe kann 1000 Jahre erreichen, die Strobe etwa 500 Jahre und die Trannenkiefer bis 4500 Jahre.
Vermehrung:

Die Samen werden durch Windflug verbreitet, Arten mit schweren Samen werden durch Säugetiere und Vögel verbreitet
Blüten:









Kieferblüte
Die Kiefernarten sind meist einhäusig getrennt geschlechtlich, sie haben also weibliche und männliche Blüten bzw. Zapfen an einem Baum.
Die männlichen Blüten sind häufig auffallend gelb oder purpurfarben und sitzen an Langtrieben, die weiblichen Blüten sind unscheinbar und zapfenähnlich.
Nadeln:







Kiefernzweig Die Nadeln sind besonders lang – sie stehen entweder spiralig an den Zweigen angeordnet oder in Bündeln an Kurztrieben zu 2,3 oder 5 Nadeln.
Zapfen/Samen:


















Die männlichen Zapfen sind meist sehr zahlreich und stehen zu vielen zusammen. Weibliche Zapfen stehen eher einzeln und sind wenige. Die Zapfen sind ursprünglich grün, verholzen dann und sind rundlich oder walzenförmig, häufig mit Harztropfen. Sie benötigen 1,5-3 Jahre bis zur Reife, öffnen sich dann, um die Samen zu entlassen und fallen dann als Ganzes zum Boden. Jede Schuppe enthält 2 Samen. Die Samen sind leicht, geflügelt und werden durch den Wind verbreitet. Die Samen einiger Kiefernarten sind so groß, dass sie als Nahrungsmittel verwendet werden (Pinienkerne, Zedernnüsse)
Vorkommen:


















Kiefern kommen natürlich auf der gesamten Nordhalbkugel der Erde vor, angebaut werden sie aber inzwischen auf der ganzen Erde. Kiefern sind weltweit die wichtigsten Baumarten der Forstwirtschaft, und werden auch für Wiederaufforstungen verwendet. In den Tropen und Subtropen werden Kiefern in Plantagen angebaut. Im Mittelmeergebiet und in Japan gibt es große Flächen mit Kiefernbestand, in Mitteleuropa gibt es viele Monokulturen
Es gibt etwa 110 Arten von Kiefern, mit 2 Hauptgattungen:
Gattung Pinus in Eurasien, Mittelmeerraum, Nordamerika, Zentralamerika, Karibik, Kuba, auf den kanarischen Inseln, im Himalaya und Mexiko
In Südeuropa ist die Schirmpinie verbreitet.
Gattung Strobus in West und Südwest- USA , Mexiko, Ostasien, Himalaya, Vietnam, Eurasien
Die Waldkiefer (pinus sylvestris) ist die einzige aus Europa stammende Kiefernart, mit rötlicher Rinde
Kiefern besiedeln trockene bis feuchte Standorte, sie gedeihen aber auch auf sauren und stark kalkhaltigen Böden. Generell brauchen sie viel Licht.
Kiefernholz:













Kiefernholz gehört neben Fichtenholz zu den wichtigsten Nadelhölzern, Verwendet wird es als Bau- und Möbelholz, für den Innenbereich und als Brennholz. Es wird auch für Furniere und Spanplatten verwendet, für Dachkonstruktionen, Geländer, Treppen, Wandkonstruktionen, Fußböden, Fenster, Türen, und imprägniert als Fassadenverkleidung. Weiters werden aus Kiefernholz Kinderspielzeug, Zäune, Pfosten, Pfähle im Wasser-, Hafen- und Bergbau sowie als Schwellenholz im Gleisbau gefertigt.
Die amerikanischen Stroben werden häufig zum Bau von Blockhütten verwendet.
Die Aleppo-Kiefer wurde von den Griechen für den Schiffsbau verwendet.
Die Drehkiefer wird von den Blackfoot-, Dakota-, Montana-, Paiute-, Cheyenne- und Thompson-Indianern für den Bau ihrer Tipis verwendet
Kieferrinde:
Kieferrinde
Aus der Kiefernrinde wird durch Einschnitt das Harz gewonnen. Durch Destillation wird aus dem Harz Terpentinöl, der Rückstand ist Kolophonium.










Ökologie:






Die Kiefer ist ein typischer Pionierbaum, der dank seiner großen Samen-Bildung und Anspruchslosigkeit an Erde und Wasser relativ schnell freie Flächen (z.B. nach Bränden oder Naturkatastrophen) besiedeln und Wälder bilden kann. Hinzukommt, dass Kiefern Tiefwurzler sind und dadurch relativ gut Stürmen widerstehen können. Auf diese Weise entstehen relativ schnell Reinbestände von Kiefernwäldern, die aber nach und nach durch andere Baumarten wie Birken, Buchen und Eichen besiedelt und übernommen werden.
Bedeutung International:


Die Kiefer hat eine In Korea und Japan eine hohe symbolische Bedeutung. Sie steht für Stärke, Langlebigkeit und beständige Geduld. Kiefern sind daher oft in asiatischen Tempel- oder Gartenanlagen zu finden.



zum Seitenanfang



©2011 Kovarik Visions