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Gattung:
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Platanen lateinisch platanus, Familie Platenengewächse (englisch
plane, sycamore oder buttonwood)) |
| Allgemeine Beschreibung: |
Platanen sind großkronige, laubabwerfende bis halbimmergrüne,
einhäusig getrenntgeschlechtliche Bäume mit Herzwurzeln. |
Größe/Alter:
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Die Platane wird bis zu 50 m hoch, und kann ein Alter von über 300, selten auch 500
Jahre erreichen. Die Baumkrone wird bei älteren Bäumen hohl und breit |
| Vermehrung: |
Durch Windbestäubung |
Blüten:
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Die Blüten erscheinen gemeinsam mit dem Laub im Mai, sie stehen meistens zu zweit in Blütenkätzchen
mit einem 6-8 cm langen Stiel. Die männlichen Blüten sind grünlichgelb und klein, die weiblichen karminrot.
Die männlichen Blüten fallen früh ab. Sie enthalten 3-8 Kelchblätter und 3-9 freie Stempel. Die weiblichen Blüten enthalten 3-4 Kelchblätter und 3-9 Stempel.
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Blätter:
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Die Bätter sind ahornähnlich, bis 12-25 cm groß und meist 5-lappig. Andere Arten sind 3-,5- oder 7-lappig.
Der Stiel ist 5-10 cm lang. An der Blattbasis bleiben die gezähnten Nebenblätter länger haften. Junge Blätter sind behaart.
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Früchte:
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Eschen bilden einsamige, geflügelte Nussfrüchte mit 2-3,5 cm Länge,
sie sind glänzend braun und schwach gedreht. Die Nuss selbst ist 8-15 mm lang und 2-3 mm breit, an der Basis rundlich und oben gewölbt. Die Früchte werden von
Oktober bis November reif und fallen während des ganzen Winters ab. Sie sind Schraubenflieger und erreichen dabei Entfernungen von 60 – 125 Metern.
Die Samen reifen etwa 2 Winter, bevor sie austreiben, können aber bis 6 Jahre keimfähig im Boden verbleiben. |
Vorkommen:
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Die Platanen kommen vorwiegend auf der gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel vor, in Europa, Asien und Nordamerika.
Es gibt etwa 10 Arten von Platanen, darunter die tropische, immergrüne Kerr-Platane in Laos und Vietnam, die Mexikanische Platane, die Amerikanische oder Westliche Platane (Nordamerika), die
Orientalische oder Östliche Platane (Balkan, Kleinasien, Westasien bis Himalaya), die Kalifornische Platane und die Arizona-Platane.
In Europa ist die häufigste Form die Ahornblättrige, Gemeine oder Bastard-Platane - eine Hybride aus den westlichen und östlichen Platanen
Die Platanen gedeihen auf sonnigen und lichtschattigen Standorten, sind robust und anspruchslos und anpassungsfähig an verschiedene Bodenarten, sie gedeihen auch auf trockenen Böden,
bevorzugen aber tiefgründige, feuchte und leicht lehmige Böden, die neutral bis stark alkalisch sind. Sie sind unempfindlich gegen Einschütten und Überfluten. Die Platane ist frosthart, wärmeliebend und
stadtklimaverträglich und wird deshalb häufig als Allee-, Straßen oder Parkbäume angepflanzt. Sie steht auch in Gärten.
Seit der Antike ist sei ein beliebter Schattenspender. |
Ökologie:
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Die Ahornblättrige Platane wird selten durch Krankheiten befallen, im
Frühjahr tritt manchmal eine Pilzkrankheit auf, manche Arten sind empfindlich gegen Platanenkrebs. |
Platanenholz:
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Das Holz mit hellem Splint und rötlichem Kern lässt sich gut bearbeiten und wird zu Furnierholz und in der Drechslerei für Kleinmöbel und
Einlegearbeiten verwendet. Die Amerikanische Platane wird in Tischlerei, für Möbel und für Schneidbretter verwendet, sowie für die Klaviererzeugung. die Orientalische Platane für die
Papiererzeugung.
In den USA wird auch Biomasse aus Platanen gezüchtet |
Platanenrinde:
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Die Borke der Platane blättert jährlich in dünnen Platten ab und hinterlässt ein typisches Mosaik aus weißen und gelbgrünen Flecken.
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Berühmte Platanen:
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Die berühmteste Platane ist die Platane des Hippokrates. Sie steht in Kos und der
„Vater der Ärzte“ lehrte unter ihr. Man sagt auch, dass der Apostel Paulus unter ihr lehrte. Sie ist etwa 500 Jahre alt. |
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