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Die mythologische und schamanische Bedeutung von Bäumen


Alle Naturvölker der Erde achten Bäume als Grundlage für Nahrung, Schutz und ihre Verbindung zum Göttlichen. In allen Religionen wurden Bäume verehrt: als heilige Wesen, in Form von Wäldern und Hainen als Kultorte göttlicher Macht, und als Mittler zwischen Himmel und Erde.

Der Weltenbaum
Der Weltenbaum ist ein Mythos vieler Völker, um die Struktur des Universums und den Platz des Menschen darin zu erklären. Dabei wird der Baum mit der seelischen Entwicklung des Menschen gleichgesetzt.

Die Weltenesche Yggdrasil
Die Weltenesche Yggdrasil


Die Weltenesche Yggdrasil bei den Germanen
Bei den germanischen Völkern ist es die Esche Yggdrasil, die in der Edda als Achse und Stütze der Welt beschrieben wird: Sie erhebt sich seit Urzeiten aus den Abgründen der Unterwelt, ihr Stamm Midgard trägt die Erde, ihre Krone stützt das Himmelsgewölbe, ihre Zweige erstrecken sich bis zu den Gefilden der Seligen. Mythische Tiere, die das Leben der Welt erhalten, bewohnen den Baum. Odins Adler wacht im Wipfel und kämpft täglich mit dem Drachen Nidhögg, der unten an der Wurzel zu nagen versucht. Die 3 Schicksalgöttinen, die Nornen, sitzen zu Füßen des Baumes.
Der nordische Weltenbaum stammt aus einer Zeit, in der er von Schamanen für Reisen in die Anderwelt genutzt wurde. In schamanischen Kulturen herrscht die Vorstellung, dass der Weltenbaum die Welt in ihrer Gesamtheit darstellt. Er steht im Zentrum der Schöpfung und verbindet die drei Ebenen Himmel, Erde und Unterwelt miteinander. Schamanen nutzen den Weltenbaum in ihrer Arbeit zum Auf- und Absteigen, um in die anderen Welten zu gelangen, damit sie dort Heilung und Information für die Menschen besorgen können. Odins Selbstopfer (9-tägiges Martyrium in Yggdrasil), um an das geheime Wissen der Runen in der Tiefe zu gelangen, kann durchaus als schamanischer Initiationsritus aufgefasst werden.

In Mesopotamien stellt der himmlische Kiskanubaum die Welt dar. Seine Wurzeln reichen bis zum Urabgrund hinab, und in seinen Ästen wohnt der Gott der Fruchtbarkeit. Ziegen, Vögel und Schlangen begleiten den Baum, umgeben von geflügelten Wesen; denn sie streben dem Himmel, ihrem Ursprung zu.

Buddhas Mahabodhi-Baum in Sri Lanka
Buddhas Mahabodhi-Baum in Sri Lanka

Im Industiefland wurde der Bodhibaum, eine Feigenbaumart, zum Weltenbaum. In seinem Laub zeigt sich die Baumgöttin. Der Bobaum ist ein majestätischer Baum, unter dem Buddha der Mythologie nach seine endgültige Erleuchtung empfangen hat. Er ist ein vollkommendes Abbild der Erleuchtung, und der Sammlung latenter Energien, die zur geistigen Verwandlung nötig sind. Deshalb wird in den ältesten buddhistischen Texten nicht Buddha selber als der große Erwecker bezeichnet, sondern der Bodhibaum. Die ältesten Darstellungen des Buddhismus zeigen niemals den meditierenden Buddha, sondern nur den Baum Bo, der sich vor ihm erhebt.

Im hinduistischen Glauben
, der viel älter ist als der Buddhismus, genügte es, den Bodhi-Baum zu berühren, um die eingeschlafene Erinnerung an frühere Leben zu wecken. Bei den Chinesen stellt der Kienmon den Baum des absoluten Beginns der Welt dar. Durch den hohlen Stamm des Mandelbaums steigt das Tao, das universelle Prinzip und die kosmische Ordnung.
Ägypten - die Sykomore (Pharaofeige): Aus dem unverweslichen Holz der Sykomore wurden die Mumiensärge geschnitzt. Als Welten- und Lebensbaum ragt die Sycomore in der Mythologie mitten aus dem Ursee Nun auf und stützt den Himmel und garantiert damit die Erhaltung der Schöpfung. Der östliche Horizont aber, der durch den täglichen Sonnenaufgang ein Ort der Wiedergeburt ist, wird von den beiden Sycomoren aus Türkis flankiert, zwischen denen der Sonnengott Re hervorgeht. Die Götter thronten auf einer hohen Sycomore, deren Holz sie umgab und nährte. Im Westen entstieg die göttliche Kuh Hathor dem Laub des Baumes und begrüßte die Verstorbenen, und auf die Zweige der Sycomore setzten sich ihre Seelen in Gestalt von Vögeln. Ihr niemals verrottendes Holz gab Wohnung für ihre mumifizierten Körper. Pyramidentexte bezeichnen den Pharao als „Horus, der aus der Akazie hervorgekommen ist“, also göttlicher Abstammung ist. Die Himmels- und Baumgöttin Nut wird als fürsorgliche Mutter beschrieben.

Der Baum des Lebens und des Todes
Der Baum des Lebens und des Todes

Die 2 biblischen Bäume des Christentums

Im christlichen Glauben spielen Bäume eine große Rolle. So wird in der Genesis (1. Teil der Bibel) das Paradies beschrieben Im himmlischen Garten stehen zwei Bäume:
  • Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse – an der Sündenfall der Menschheit durch Adam und Eva geschah und die Versuchung durch die Schlange.
     
  • Der Baum ewigen Lebens, Spross aus der Wurzel Jesse. Sie stehen im Zentrum, inmitten der vier Ströme lebendigen Wassers. Er stellt die Fülle dar. Das Holz des Kreuzes von Jesus Christus – als weiteres Baumsymbol - ist mit erlösenden Eigenschaften assoziiert.

Baumglauben im römischen und griechischen Reich


Alle antiken Religionen hatten Baumgottheiten. Mars war ursprünglich ein Baumgott und Zeus auf Kreta wie auch Dionysos bei den Römern und Osiris in Ägypten. In der vorhellenischen Welt stand Rhea = Kybele, die Göttin der Eiche, mit ihrem Sohn und Geliebten, dem jungen kretischen Zeus, im Mittelpunkt des Baumkultes der minoischen Religion. Ekstatische Tänze sollten das Wachstum der Pflanzen fördern. Bei den Römern waren die Bäume beseelt, d.h., sie wurden von einer Nymphe bewohnt wie z.B. der Lorbeerbaum von Daphne, die Linde von Philyra, die Silberpappel von Dryope, der Nussbaum von Karya. Lorbeerkranz und Eichenlaub, Friedenspalme und Ölzweig haben eine tiefe symbolische Bedeutung beibehalten. Sie stehen für Mut, Stärke, Unsterblichkeit, Ruhm, Ehre, Sieg und Frieden, Fruchtbarkeit, Erneuerung und Unsterblichkeit.

Eiche
Eiche


Baumglaube bei Kelten und Germanen


Die Kelten waren ein sehr naturverbundenes Volk, das sich etwa 2300-2000 v.C. über Europa ausbreitete. Reste ihrer Kultur finden sich noch heute in Irland und Schottland. Bäume waren ihre Lebensgrundlage, weil sie Schutz, Nahrung, Heilmittel und Baumaterialien boten. Das soziale und religiöse Leben der Kelten spielte sich im Wald und unter Bäumen ab. Dem heiligen Wald bezeugte man seine Ehrerbietung, indem man ihn nur mit gefesselten Händen betrat, um seine Unterwerfung unter Gottes Macht zu bekennen. Dort lehrten auch die Weisen und Druiden (keltische Priester und Hüter des heiligen Wissens) und die Stämme feierten ihre Zeremonien. Die Haine waren aber auch Orte von Beratungen und Versammlungen.
Höchste Einweihung und religiöse Spiritualität konnte derjenige erlangen, der sich zur Meditation unter Einsatz seines Lebens in die Baumkrone hängte. So konnten auch Menschenopfer den Baumgottheiten dargebracht werden. Das war manchmal auch mit orgiastischen Feiern des winterlichen Todes und der frühjährlichen Auferstehung mit dem Steigen des Saftes wie bei den Feiern des Dionysos verbunden. Selbst der Gott Odin muss sich 9 Tage an den Baum hängen, dem Tode ausgesetzt, um höchste Erkenntnis zu erlangen.
Merlins Zauberwald Broceliande,Bretagne/Paimpont Merlins Zauberwald Broceliande,
Bretagne / Paimpont

Galliens heilige Wälder


Noch 1854 gab es in Gallien 253 Bäume, die verehrt wurden: 74 Ulmen, 27 Eichen, 24 Weißdornsträucher, 15 Nussbäume, 14 Buchen, 14 Linden. Heilige Wälder waren in Gallien zahlreich, Jahrhunderte lang bargen sie die Heiligtümer und die heiligen Versammlungsstätten der Kelten. Manche Wälder waren personifiziert und vergöttlicht, so z.B. die Vogesen, der Schwarzwald und der Ardennenwald. In der Bretagne hielten sich die alten Bräuche am längsten. Die Bretagne war damals mit undurchdringlichen Eichenwäldern bedeckt und bot Flüchtlingen vor den Angeln und Sachsen Schutz. Sie lebten darin vielfach als Einsiedler, zwar christianisiert, aber gleichzeitig Erben der Druiden und oft Anhänger der alten keltischen Mythologie.


Das keltische Ogham-Alphabet
Quelle: Urheber: al-Qamar - Wikipedia

Das keltische Ogham-Alphabet

Die Kelten entwickelten das frühe „Ogham - Alphabet“. Dieses Baumalphabet besteht aus den Anfangsbuchstaben der am meisten verehrten Bäume. Die Kelten schreiben damit Texte in Stein oder kerbten sie in Holztafeln.





Der keltische Baumkalender

Der keltische Baumkreis besteht aus 21 Bäumen und wiederholt sich jährlich. Durch den Rhythmus der Jahreszeiten und Mondzyklen ordneten die Kelten einigen der 21 Bäume feste Tage und Anlässe zu. Vom jeweiligen Baumcharakter abgeleitet, wurden den Bäumen bestimmte Tage und Eigenschaften zugewiesen, die dann auch auf die Menschen, die in diesem Zeitraum geboren wurden, zutreffen sollten. Buche, Eiche, Birke und Ölbaum waren den Kelten besonders heilig und markierten im Baumkreis den Wechsel der vier Jahreszeiten.
Beim Keltischen Baumkalender bildet das keltische Alphabet mit seinen ursprünglich zwanzig Buchstaben die Grundlage. Jedem Buchstaben wird ein Baum zugeordnet. Das keltische Jahr beginnt am 01. November (Samhain) beginnt. Das Jahr selbst wird in zwei Hälften geteilt, in die Zeit der dunklen Tage und in die Zeit der hellen Tage. Jede dieser Perioden wird wiederum in zwanzig Zeitabschnitte unterteilt, denen die verschiedenen Bäume zugeordnet werden, so dass ein Kalenderjahr aus 40 Baumphasen besteht.
Bu
ch
st
ab
e
Baum




1.Jahreshälfte




2.Jahreshälfte




I Eibe 01. Nov. - 10. Nov. 04. Mai - 12. Mai
E Heckenrose 11. Nov. - 19. Nov. 13. Mai - 21. Mai
U Heidekraut 20. Nov. - 28. Nov. 22. Mai - 30. Mai
O Hartriegel 29. Nov. - 07. Dez. 31. Mai - 08. Jun.
A Rotfichte 08. Dez. - 16. Dez. 09. Jun. - 17. Jun.
N Esche 17. Dez. - 26. Dez. 18. Jun. - 26. Jun.
S Weide 27. Dez. - 04. Jan. 27. Jun. - 05. Jul.
T Stechpalme 05. Jan. - 13. Jan. 06. Jul. - 14. Jul.
L Eberesche 14. Jan. - 22. Jan. 15. Jul. - 23. Jul.
B Birke 23. Jan. - 31. Jan. 24. Jul. - 02. Aug.
Q Holzapfel 01. Feb. - 10. Feb. 03. Aug. - 11. Aug.
C Haselnuss 11. Feb. - 19. Feb. 12. Aug. - 20. Aug.
F Schwarzerle 20. Feb. - 29. Feb. 21. Aug. - 29. Aug.
D Eiche 01. Mrz. - 09. Mrz. 30. Aug. - 07. Sep.
H Weißdorn 10. Mrz. - 18. Mrz. 08. Sep. - 16. Sep.
R Holunder 19. Mrz. - 27. Mrz. 17. Sep. - 25. Sep.
Z Schwarzdorn 28. Mrz. - 05. Apr. 26. Sep. - 04. Okt.
B Ginster 06. Apr. - 14. Apr. 05. Okt. - 13. Okt.
G Efeu 15. Apr. - 23. Apr 14. Okt. - 22. Okt.
M Trauben-Kirsche 24. Apr. - 03. Mai 23. Okt. - 31. Okt.

Die Christianisierung und Vernichtung des Baumkults

Durch die Christianisierung ging die Kultur der Kelten weitgehend verloren. Christen und Römer schlugen die alten, heiligen Bäume der Kelten nieder, verbrannten die Eichen -, und Hainbuchenhaine. Als die Proteste des keltischen Volkes zu stark wurden, setzen die Missionare Marienbilder in die heiligen Bäume und bauten sogar ganze Kirchen um diese herum. Der Kampf gegen das Heidentum war ein Kampf gegen die Bäume. Manches keltische Fest der Naturverehrung wurde zu einem christlichen Feiertag umfunktioniert (z.B. das Erntedankfest, das Osterfest). Auch die Gründung von Klöstern im tiefen Wald und die Lichtung und Rodung und Pflege des Waldes dienten dazu, die Atmosphäre von heidnischen Einflüssen zu reinigen.

Baummythos bei den indigenen Völkern

Die Indianer Nord - und Südamerikas lebten im Einklang mit der Natur und in Harmonie mit dem Universum. Sie verehrten und achteten die Erde als ihre Mutter und fühlten sich mit allen Lebewesen tief verbunden. Der Stamm der Muskogee betrachtete Bäume als Verwandte der Menschen und nannte sie „Große, stehende Brüder“. Dieses kosmisches Bewusstsein beruht auf der Ansicht, dass jedes Ding auf der Welt einen Geist hat und dass dieser Geist „wakan“, heilig ist.
Bäume spendeten den amerikanischen Naturvölkern Nahrung, Feuerholz, Bauholz für ihre Tipis, Medizin und Energie. Sie achteten die große (Heil-)Kraft der Bäume. In vielen indianischen Schöpfungsmythen, und Zeremonien spielen Bäume eine zentrale Rolle. Sie werden als mächtige, kraftvolle Lebewesen dargestellt, die häufig sogar sprechen können.

Sonnentanzplatz der Lakota
Sonnentanzplatz der Lakota

Lame Deer, Medizinmann der Sioux, beschreibt die Rolle des heiligen Baumes beim berühmten Sonnentanz: „Eigentlich beginnt der Sonnentanz erst mit der Wahl der „Canwakan“ – des heiligen Baumes. Nur der Vollendetste von allen Bäumen war gerade gut genug. Das „Töten“ des Baumes wurde von vier jungen Frauen vollzogen. Dann wurde der Baum zum Tanzplatz gebracht. Die ganze Zeit sprach und betete der verantwortliche Medizinmann zu dem Baum. Dann, als der Baum aufgerichtet war, sprach er zu den Menschen.
Wir sangen heilige Worte in seinem Namen. Der Vortänzer lehnte seinen Kopf gegen den Pfahl des heiligen Baumes und umarmte ihn; die Tänzer weinten, denn das war ein großer Augenblick. Die Erde um den heiligen Baum, der Tanzplatz, ist heilig. Unter dem Baum, während des Sonnentanzes, geschieht die Heilung plötzlich, mit großer Gewalt, mit einer riesigen Kraft.“

Die Lakota (Sioux) wussten, dass das Herz eines Menschen, der sich der Natur entfremdet, hart wird. Sie lehrten, dass mangelnde Ehrfurcht vor allem Lebendigen bald auch die Ehrfurcht vor dem Menschen absterben lässt. Deshalb war der Einfluss der Natur, die den jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung. Initiationen fanden häufig mit und unter Bäumen statt.

Bei den Irokesen ist der immer wachsende heilige „Baum des Friedens“ die spirituelle Verbindung zwischen Himmel und Erde. Das Symbol zeigt 50 Stammeshäuptlinge, die händehaltend einen Kreis formen, um ihr Volk und ihre Gesetze zu beschützen. Die Tiere stehen für die verschiedenen Clans und Familiengruppen.

Baumtradition in Asien - Nepal

In Nepal, Himalaya, wurden früher die Frauen zuerst mit einem Baum vermählt, dann erst mit dem Mann. Damit wurde sichergestellt, dass sie nicht als Witwen lebendig verbrannt werden konnten, wie es in Indien der Fall war.

Baumtradition in Afrika

Für die Naturvölker in Afrika ist der Baum ein Bindeglied zwischen Himmel und Erde. Seine Wurzeln leben im Boden mit den Ahnen zusammen. Sein Stamm nimmt an den Sorgen der Lebenden teil. Seine Äste und Zweige ragen in die Wohnstätte der himmlischen Geister. Die Menschen in Afrika können ohne den Baum nicht leben: unter der sengenden Sonne braucht der Mensch Schatten. Der Baum als Spender des Schattens gilt – neben dem wertvollen Wasser - als das Leben selbst. Im Schatten des Baumes findet ein Großteil des sozialen, kulturellen und religiösen Lebens statt.


Baobab-Affenbrotbaum
Baobab-Affenbrotbaum
In den Religionen Afrikas haben alle Wesen eine Seele und ein Bewusstsein. Daher hat auch der Baum eine Seele und einen Leib und gilt als Sitz der höheren Kräfte. Die Afrikaner glauben, dass alles, was auf der Erde geschieht, von Geistern weitergeleitet wird und über den Baum zu Gott in den Himmel gelangt. Die Geister und Dämonen als Vermittler zwischen den Welten, halten sich meist in Bäumen auf. Die Menschen müssen die Gunst dieser Geister erlangen, da sie sonst von deren Rache heimgesucht werden könnten. Die Schamanen der Dagara aus Westafrika heißen „Titiouolo“ - „Jemand, der mit Bäumen spricht“. Sie kommunizieren mit den Bäumen und durch sie mit Geistern und Ahnen. Vor dem Fällen eines Baumes und zur Gewinnung von unzähligen Heilmitteln aus Wurzeln, Rinden und Blättern hat der Schamane durch Rituale und Zeremonien den Baum und die in ihm wohnhaften Geister um „Erlaubnis“ zu bitten.

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